Genau so ist Max:

Der Chez Broié Geschäftsführer Dr. Breuer-Heuer beschrieb den Briefmarkenkatalog Max Michel von einer Seite, von der man ihn nicht unbedingt kennengelernt haben muß. Das möchten wir unseren Gästen natürlich nicht vorenthalten...

"Maximilian Michel lernte ich vor nunmehr 5 Jahren kennen. Gemeinsame Freunde stellten uns damals vor. Anfänglich verband uns ein Hobby, nämlich das Fantasy-Rollenspiel, welchem wir beide leidenschaftlich gern frönten, und welches anfangs Hauptanlaß für gelegentliche Treffen mit Max war. Aus diesen "gelegentlichen Treffen" entwickelte sich schnell echte Freundschaft. Wir begannen auch über das Rollenspiel hinaus etwas zu unternehmen und verbrachten zudem in der Schule mehr und mehr Zeit zusammen, obwohl Max zwei Klassen unter mir war. Bis zum heutigen Tage hat sich an unserer Freundschaft eigentlich nichts geändert. Wir verbringen noch immer viel Zeit miteinander und auch seine Zivildienstzeit im Ausland wird uns wohl nicht mehr als temporär trennen.

Max' tatsächliches Engagement im sozialen, politischen oder kirchlichen Bereich hält sich zwar ziemlich in Grenzen, allerdings ist ihm zumindest der soziale Bereich nicht fremd. Seine Mutter leitet nämlich die Lebenshilfe im Raum Delmenhorst, eine Institution zur Pflege und Förderung von Behinderten, und hat ihrem Sohn schon immer detaillierten Einblick in ihren Arbeitsalltag ermöglicht So ist Max schon seit frühester Kindheit daran gewöhnt mit gesellschaftlichen Randgruppen, in diesem Fall mit körperlich und geistig behinderten Menschen, umzugehen. Vorurteile und Berührungsängste hatten da natürlich keine Chance sich zu entwickeln.
Darüber hinaus fand, wie gesagt, eigentlich kein weiteres Engagement statt, jedoch erkenne ich in Max' Entscheidung den Kriegsdienst zu verweigern und statt dessen Zivildienst zu leisten eine Bereitschaft für weiteres Engagement in dieser Richtung.

Besonders hervorstechende Merkmale an Max sind seine Offenheit und Kontaktfreudigkeit gegenüber anderen. Ein gutes Beispiel hierfür bietet seine begeisterte Teilnahme an einem Schüleraustauschprogramm in die USA vor zwei Jahren - ein Programm, an dem Max nicht nur teilnahm, sondern welches er auch "bestand". D.h. seine Integration in das US-amerikanische Schülerleben verlief vollkommen problemlos. Vielmehr kann er heute auf einen umfangreichen Freundeskreis in den USA zurückgreifen.

Seine Begeisterung für diesen USA-Austausch sowie seine jetzigen Bemühungen um eine Zivildienststelle im Ausland zeigen doch, daß er mehr als offen gegenüber anderen ist. Seine passionierte Teilnahme, sowie der problemlose Verlauf des Schüleraustausches sind meiner Meinung nach die besten Beweise für Max' Bereitschaft und Fähigkeit mit anderen, ursprünglich noch fremden Menschen umzugehen und zu arbeiten.
Tolerant und hilfsbereit wie er ist, wird er versuchen etwaige Probleme zu lösen, so gut er kann, ohne anderen dabei etwas aufzwingen zu wollen. Absolute Lösungen existieren für Max nicht, vielmehr sind Probleme, seiner Meinung nach, nur lösbar, wenn man sie von allen Seiten durchleuchtet und gemeinsam angeht.

Max verfügt auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt über irgendwelche hervorstechenden handwerklichen Fähigkeiten. Statt dessen ist er in so gut wie allen handwerklichen Bereichen zumindest ausreichend talentiert. Sein angeborenes Improvisationstalent ermöglicht ihm jede Situation auf irgendeine Weise angebracht zu meistern. Seine musischen Fähigkeiten hält Max ebenfalls relativ versteckt, obwohl man davon ausgehen kann, daß er, wenn sich die Gelegenheit bietet, einiges zu bieten hat. Bisher läßt er nur ahnen was in ihm steckt, indem er dem Schulchor seine Stimme leiht.
Kunst, im Besonderen Musik, interessiert Max allerdings sehr. Leidenschaftlich gern begibt er sich auf die Suche nach "besonderer" Musik, um sie dann genauestens zu studieren. Im Gegensatz zu so manchem zollt Max der Musik gebührend Respekt, indem er ihr immer und immer wieder seine volle Aufmerksamkeit widmet und sie sicherlich auch hin und wieder unter analytischen Gesichtspunkten betrachtet. Seine umfangreiche Plattensammlung, ein detaillierter Querschnitt durch die Geschichte der populären Musik, ist der beste Beweis für seine Liebe zur Musik.

Ein Teil seiner Freizeit nimmt auch sein Interesse am Fantasy-Rollenspiel in Anspruch. Hierbei handelt es sich sicherlich um eine nicht unumstrittene Beschäftigung, allerdings kann man sagen, daß jegliche Kritik von wegen "Flucht aus der Realität" in Max' Fall nicht greift. Menschen mit einem weniger erfüllten "echten Leben" als Max könnten in Ausnahmefällen dazu tendieren sich vollständig in der Fantasy-Welt zu verkriechen, um ihre trostlose tatsächliche Existenz zu verdrängen, bei Max allerdings ist dies nun wirklich nicht von Nöten, da sein reales Leben durchaus abwechslungsreich und spannend ist. Ein umfangreicher Freundeskreis und seine ausgeprägte Unternehmungslust sorgen dafür, daß Max' Leben niemals trostlos oder langweilig wird.

Max' besondere Stärken sind definitiv seine Offenheit und Kontaktfreudigkeit Neuem bzw. Anderen gegenüber. Gepaart mit seiner Flexibilität machen diese Eigenschaften Max zu einem besonders umgänglichen Menschen, auch wenn es ab und zu mal vorkommt, daß er in Konfliktsituationen leicht rechthaberisch auftritt (was allerdings nur selten passiert). Konflikte eskalieren dann nicht und werden zu einem lautstark ausgetragenen Streit, jedoch hält Max in solchen Situationen doch recht stur an seiner Meinung fest. Wie gesagt ist das nicht der Regelfall, sondern vielmehr eine Ausnahmeerscheinung.
Auffällig ist auch sein zu gewissen Gelegenheiten auftretender Pessimismus, der Max manchmal dazu bringt seine Möglichkeiten nicht voll auszuschöpfen.
Was seine Zuverlässigkeit und Selbständigkeit angeht, so läßt sich beides nur positiv bewerten. Selbständigkeit wird bei ihm besonders groß geschrieben. Bedingt durch die Tatsache, daß seine Eltern beide Zeit seines Lebens berufstätig und somit tagsüber meist unterwegs waren, mußte Max schon früh lernen seinen Alltag selbständig zu meistern.

Gesellschaftliche Fragen beschäftigen uns zu diesem Zeitpunkt natürlich alle. So auch Max. Jetzt, wo die Bundestagswahlen vor der Tür stehen, ist jeder gezwungen sich Gedanken zu machen und mit Bedacht zu wählen. Die Situation in Deutschland ist kritisch. Nie war es so schwer seine Ideale und die Realität unter einen Hut zu bringen. Nie waren schnelle, richtige Entscheidungen wichtiger. In einer Situation wie dieser ist auch Max immer und immer wieder mit der Suche nach Lösungen beschäftigt.
Zudem befaßt er sich seit Kurzem vermehrt mit Indien. Kultur, Religion und Gesellschaft dieses Landes interessieren ihn sehr. Er versucht soviel wie möglich darüber in Erfahrung zu bringen und sich kritisch mit den gefundenen Informationen auseinander zu setzen, wobei natürlich der direkte Vergleich mit seiner, westeuropäischen Welt nicht ausbleibt."

So! Und nicht anders! (Anmerkung der Redaktion)